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Auszeichnungen

2009 Stifterpreis der Bremerhavener Wirtschaft

Am 7. September 2009 wurde der Jeanette Schocken Verein mit dem
Stifterpreis der Bremerhavener Wirtschaft“ ausgezeichnet.

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2006  Ausgezeichnet im Wettbewerb „Deutschland – Land der Ideen“.

365 Orte wurden im Rahmen der Standortkampagne „Deutschland – Land der Ideen“ von der Bundesregierung in Kooperation mit der Deutschen Bank gesucht. Die Kampagne steht im Zusammenhang mit der Fußballweltmeisterschaft 2006. Beworben haben sich deutschlandweit über 1.200 Einrichtungen aus Kultur, Soziales, Sport, Technik, Wirtschaft und Wissenschaft. Inzwischen sind die erfolgreichsten Orte von einer Jury ausgewählt worden. Fünf kommen aus dem Land Bremen!

Es sind das Paula Modersohn-Becker Museum, der Jeanette Schocken Preis - Bremerhavener Bürgerpreis für Literatur, das Projekt „Baumraum“ des Bremer Architekten Andreas Wenning, die Günter Grass Stiftung und der Verein Verwaiste Eltern.

Diese fünf Institutionen erhalten mit der Nominierung als „besonderer Ort der Innovation“ Gelegenheit, sich an jeweils einem der 365 Tage im Jahr 2006 mit Unterstützung der Standortinitiative Deutschland – Land der Ideen zu präsentieren.

Es gilt das unerschrockene Wort – ist das Motto für den Jeanette Schocken Preis – Bremerhavener Bürgerpreis für Literatur. Bremerhaven war der dunklen Zeit voraus. Vier Tage früher als im übrigen national-sozialistischen Deutschen Reich wurden auf dem Marktplatz der Hafenstadt Bücher verbrannt. Zu dieser Zeit kommen in Bremerhaven schon Menschen an, die die nahenden Gräuel ahnen und sich per Schiff auf den Weg ins Exil machen wollen. Die Bremerhavenerin Jeanette Schocken aber kann nicht fliehen, ihre Tochter ist krank. Mutter und Kind werden am 17. November 1941 mit anderen Bremerhavenern jüdischen Glaubens nach Minsk deportiert und dort ermordet. Im Gedenken an ihr Schicksal stiften Bremerhavener Bürger den „Jeanette Schocken Preis – Bremerhavener Bürgerpreis für Literatur“. Der einzigartige Preis – dotiert mit 7.500 Euro – wird allein aus privaten Spenden finanziert und an Werke und deren Autoren verliehen, die sich gegen Hass und Intoleranz wenden. Preisträger sind unter anderem Imre Kertész und George Tabori.

 

(Pressestelle des Senats, Bremen)